Theaterzettel

Einführung

Soweit erkennbar, gibt es derzeit noch drei größere Sammlungen von ostpreußischen Theater- und Konzertprogrammen, die in eigenen Untermenüs behandelt werden (s. Menüleiste).

Daneben findet man Sammlungen kleineren Umfangs:

1. Diverse ältere Theaterzettel

  • Martin-Opitz-Bibliothek Herne
  • Westfälisches Musikarchiv Hagen (Nachlass Ernst Otto Nodnagel    (1899-1903)

2. Königsberger Programmhefte aus den 20er und 30er Jahren des 20 Jhs.

  • Theaterwissenschaftliches Institut der Universität Köln (Übersicht hier)
  • Sammlung Schröder/Meyer - Privatbesitz (Übersicht hier)

Zur Terminologie

Folgende Begriffe werden in der Praxis und in der Literatur bei der Benennung ähnlicher Sachverhalte nicht immer trennscharf verwendet:

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    • Theaterzettel
    • Programmzettel
    • Aushangzettel
    • Anschlagezettel
    • Besetzungszettel
    • Komödienzettel
    • Programmheft
    • Theaterprogramm
    • Konzertprogramm

Auch in diesem Portal werden diese Termini (außer dem veralteten Komödienzettel) nebeneinander benutzt. Gemeint ist immer ein Druckerzeugnis, das – unabhängig von seinem ursprünglichen Zweck – Angaben zu Ort, Termin, Autor/Komponist, Werktitel und Personal einer Theater- oder Konzertaufführung enthält.

Anmerkung: Meine anfängliche Hoffnung, über die Nachlässe von Erwin Kroll (1886–1976), dem Verfasser von „Musikstadt Königsberg“ (s. Auswahlbibliografie) und Otto Besch (1885-1966) an weitere Musik- und Theaterprogramme zu gelangen, hat sich verflüchtigt.

Als Kroll sein 1966 erschienenes Buch schrieb, muss er noch im Besitz einer großen Zahl von Theater- und Musikprogrammen sowie Kritiken aus Königsberg gewesen sein. – Sein Nachlass befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin; hierbei handelt sich aber fast ausschließlich um Briefe an Erwin Kroll (Signatur N.Mus.Nachl. 27).

Der Nachlass von Otto Besch wird in der Bayerischen Staatsbibliothek München aufbewahrt. Er besteht, soweit es nicht um eigene Kompositionen geht, nur aus Dokumenten aus der Zeit nach dem Zweiten Wektkrieg.