Akademie der Künste Berlin

Einführung

Die Akademie der Künste Berlin (AdK) besitzt eine große Zahl von Theaterzetteln aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Hiervon stammen die meisten aus dem Stadttheater Königsberg. Dabei handelt es sich um Aushangzettel in größerem Papierformat, etwa DIN A3, aus den Jahren 1804 bis 1873.

Aus ostpreußischer Sicht sind auch Theaterzettel des Neuen Luisentheaters Königsberg (1916–1918) und des Stadttheaters Memel (1913–1922) zu nennen.

Der Bestand enthält ca. 13.500 Exemplare in 57 Bänden und ist damit die mit Abstand umfangreichste Sammlung ostpreußischer Theaterzettel.

Zunächst wird der Bestand hier unter drei Gesichtspunkten vorgestellt:

Die AdK hat den Großteil dieser einmaligen Dokumente – nämlich soweit sie das Stadttheater Königberg und das Luisentheater betreffen – 2013 verfilmt und digitalisiert. Die Finanzierung des ambitionierten Vorhabens wurde möglich durch Beiträge institutioneller wie privater Unterstützer.

Die fördernden Instititionen waren:

Die Dokumente sollen zugänglich gemacht und mit ihren Metadaten auf dem Akademie-Server veröffentlicht werden. In enger Abstimmung mit der AdK sind die Zettel für dieses Portal so erfasst worden, dass sie dessen Editionsrichtlinien entsprechen.

Das führt zu folgender Menüstruktur:

Vorab gibt hier als kleine Kostproben in vereinfachter Form die Auswertung der Jahre 1804, 1805 und 1806, der ältesten Jahrgänge also. – Bis 1808, der Fertigstellung des Neuen Schauspielhauses, des späteren Stadttheaters, fanden die Aufführungen im Alten Schauspielhaus am Kreytzenplatz statt.

Das Studium der ostpreußischen Theaterzettel der AdK führt zu einer Reihe neuer Erkenntnisse, die teilweise in den Menüs Personen und Instititionen sowie Abhandlungen und Notizen Niederschlag finden.